KHVO Holzvermarktung Eifel

Holzmarktlage

Nadelholzsägewerke unterversorgt – Nadelrundholz auf Höchstpreisniveau.

Trotz hoher Holzpreise ist derzeit nur wenig Nadelrundholz am Markt verfügbar. Ursache sind einerseits witterungsbedingte Einschränkungen im ersten Quartal, andererseits sinkende Holzeinschläge in den Forstbetrieben seit Mitte des vergangenen Jahres – und das trotz stetig steigender Preise.

Besonders Fichtenstammholz hat im letzten Quartal ein sehr hohes Preisniveau erreicht. Die Nachfrage bleibt stark, doch Höchstpreise sind nur bei größeren Angebotsmengen zu erzielen. Daher ist die Mengenbündelung der KHVO Eifel besonders wichtig. Die derzeit rückläufigen Einschlagsmengen sind in diesem Kontext problematisch. Entsprechend wächst bei den Abnehmern die Sorge, wie die Rohstoffversorgung in naher Zukunft gesichert werden kann – schließlich hängt an einer stabilen Holzversorgung ein ganzer Industriezweig mit vielen Arbeitsplätzen.

Auch bei Nadelindustrieholz hält die steigende Nachfrage seit dem vergangenen Jahr an. Die Preise für die beiden Baumarten Fichte und Kiefer sind weiter gestiegen, und für die kommenden Monate wird mit einer Fortsetzung dieser Entwicklung gerechnet.

Kiefer ist weiterhin rege nachgefragt und kann ganzjährig – auch bei leichtem Bläueanflug – abgesetzt werden. Um jedoch Wertverluste zu vermeiden, wird empfohlen, vor dem Einschlag Rücksprache mit der KHVO Eifel zu halten.

Die Nachfrage nach Douglasienholz bleibt stabil auf hohem Niveau.

Das Interesse an gewerblichem Brennholz lag in dieser Saison auf einem normalen Niveau. Buchen- und Eichensortimente konnten abgesetzt werden. Das übrige Laubindustrieholz war stark gefragt und konnte bei entsprechenden Preisen gut abgesetzt werden.