KHVO Holzvermarktung Eifel

Wertholzsubmission Mittelrhein-Mosel

In diesem Jahr wurde die Stamm- und Wertholzsubmission Mittelrhein-Mosel am 03. März 2026 erstmals auf der online Plattform timber worXs durchgeführt.
Wie im Vorjahr beteiligten sich 4 kommunale Holzvermarkter, private Vermarkter und das Land mit 21 Forstämtern an der Submission.

Hierbei wurden rund 1.734 fm (2.101 fm) Laub- und Nadelholz auf zwei Lagerplätzen meistbietend zum Verkauf angeboten. (In Klammer sind die Vorjahreswerte vermerkt.)

Unter der Angebotsmenge befanden sich 1.502 fm (1.643 fm) bzw. 87 % (78 %) Stiel- und Traubeneichen mit einem im Vergleich zum Vorjahr geringeren Anteil an Käfer- und Trocknisschäden.

Insgesamt beteiligten sich 26 (31) Firmen aus den Bereichen Furnier, Fassholz, Schneideholz, Holzhandel und Schreinerhandwerk an der Submission. Davon kamen 8 (10) Bieter aus dem Ausland. Der Durchschnittserlös der Eichen lag mit 661 €/fm (614 €/fm) rund 8 % über dem Vorjahreswert.

Bei der Wertholzsubmission wurden aus dem Bereich der KHVO Eifel 65 fm (124 fm) Eiche angeboten.

Der Preis für das angebotene Eichenwertholz lag insgesamt weit unter dem Vorjahrespreisniveau. Im Durchschnitt erlöste die Eiche der KHVO Eifel 504 €/fm (663 €/fm). Das höchste Gebot für Holz aus der Eifel wurde mit 959 €/fm (1.090 €/fm) und einem Netto-Verkaufserlös von ca. 1477 € (2.224 €) für einen Eichenstamm aus dem Gemeindewald Röhl im Forstamt Bitburg abgegeben.

Es wurden alle Stämme der KHVO Eifel beboten. Ein Stamm mit einem Höchstgebot von 80 €/fm wurde nicht zugeschlagen und konnte anschließend durch die KHVO Eifel im Nachverkauf für 150 €/fm im Interesse des Waldbesitzenden verkauft werden.

Die „Braut“, und somit der teuerste Stamm der Submission, wurde mit 2.579 €/fm und einem Netto-Verkaufserlös von 6.824 € verkauft, und war eine Eiche aus dem Staatswald im Forstamt Nastätten.

 

 

 

Wie in den Vorjahren ist die KHVO Eifel nach der Submission für die Abrechnung der Stämme und bei zu niedrigen Geboten für den Nachverkauf der Stämme im Sinne der Waldbesitzenden zuständig.

Vor dem Hintergrund der stetig steigenden Kosten für Aufarbeitung, Transport und Submission ist den Waldbesitzenden jedoch zu empfehlen, nur die wertvollsten Stämme auf die Submission zu bringen. Eichen mit durchschnittlicher Qualität lassen sich bei derzeitigen Preisen besser „frei Hand“ im Wald auf Vorverträge vermarkten. Hierbei ist der Erlös für die Waldbesitzenden wesentlich höher, da die Kosten einer Submission entfallen